SA 22:00 – 23:00 | Kuppel
Jahr 2000, Stunde Null. Akryl wächst in einem musikalischen Haushalt auf. Mit sechs Jahren sitzt sie am Klavier, ein Jahr später steht sie auf der Theaterbühne – Unterricht am Instrument, in Tanz und Schauspiel begleiten sie, doch schließlich wird das Erfinden ihr wichtigster Ausdruck.
Ihre schöpferische Natur übernimmt das Steuer: Mit 14 entdeckt sie das Songwriting als Gegengewicht zu emotionaler Überforderung und lässt sich vier Jahre lang als Songschreiberin reifen, bis sie 2018 auf die Bühne tritt und bis 2023 über 50 Konzerte spielt. Mit der Zeit formt sich aus Band-Sound und Experimentierfreude ihre eigene, autonome Klangsprache.
Indie-Pop und Folk, Sprenkel von elektronisch verfremdeten Elementen, sanften Chören, treibenden Gitarren und erdigen Blechbläser ergeben plötzlich mehr als die Summe der einzelnen Teile: Das Ergebnis ist Akryl – halb Kunstfigur, halb verpixeltes Selbstporträt. Ihre Musik ist Ausdruck und Schaffensdrang zugleich: Deutsche Texte werden zu Lyrics, und Akryls Lyrics wecken – Erinnerungen, Emotionen. Die ausgebildete Multiinstrumentalistin, Produzentin und Sängerin arbeitet akribisch an ihren Songs, erschafft, verwirft und setzt neu zusammen, bis alles ineinandergreift.
Ihr Talent findet schnell Beachtung: 2023 wird Akryl zum Newcomer:innen-Förderprogramm des Popcamps in Mannheim eingeladen, 2025 spielt sie als Support für Lena&Linus, Juli Gilde oder nand und ist für Festivals wie das Zermatt Unplugged oder Popsalon gebucht. Im April 2025 erschien ihre Debüt-Single „Blumen aus Metall“, es folgten die Singles „Wachstumsschmerzen“ und „Sag Was“ nach. Und nun erscheint ihre Debut-EP „wenn ich groß bin, will ich alles werden außer alt“.
Bleib immer up to date: Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und gehöre zu den ersten, die von Neuigkeiten rund um die BScene erfahren.